27 January, 2015
02 February, 2014
Coniglio alla cacciatora ( Kaninchen nach Jäger Art)
(www.romaincampagna.it)
Zutaten:
1
Kaninchen (zirka 200 g pro Person)
2 Sardellenfilets
1 Rosmarinzweig
1 kleines Stück Paprikaschote
2 Knoblauchzehen
1/2 Glas Weißwein
1/2 Glas Balsamico-Essig
Natives Olivenöl extra
Salz
2 Sardellenfilets
1 Rosmarinzweig
1 kleines Stück Paprikaschote
2 Knoblauchzehen
1/2 Glas Weißwein
1/2 Glas Balsamico-Essig
Natives Olivenöl extra
Salz
Zubereitung:
Das
Kaninchen in kleine Stücke teilen, mit Salz würzen und in einer
Pfanne mit etwas Öl anbraten. Den Knoblauch, die Sardellenfilets und
die Paprikaschote klein hacken und zusammen mit dem Rosmarin dem
Fleisch beigeben; weiter braten lassen. Mit dem Weißwein und dem
Balsamico-Essig ablöschen. Bei kleiner Flamme, zugedeckt kochen
lassen bis der Wein und der Essig verdunstet sind. Sollte sich das
Fleisch an der Pfanne anlegen, ein paar wenige Esslöffel voll Wasser
hinzufügen.
14 January, 2014
PASTA E PATATE (Pasta und Kartoffeln)
(www.romaincampagna.it)
Zutaten
500
g Kartoffeln
100 g Guanciale (durchwachsener Speck vom Schweinskopf)
200 g Pasta: Cannolicchi
Zwiebel, Knoblauch, Karotte, Stangensellerie
Tomatenfruchtfleisch
Natives Olivenöl extra
Zubereitung
In
einer Kasserolle die Zwiebel, die Karotte, den Stangensellerie und
den Speck in etwas Öl goldbraun braten. Mit einem halben Glas Wasser
ablöschen und die in Würfeln geschnittenen Kartoffeln und das
Tomatenfruchtfleisch hinzufügen. Einige Minuten kochen lassen. Die
Brühe mit etwas Wasser verdünnen und schließlich auch die Pasta
zugeben. Sobald die Pasta „al dente“ ist, die Suppe mit
geriebenen Pecorino bestreuen und heiß servieren.
19 November, 2013
Saltimbocca alla romana
(www.romaincampagna.it)
Saltimbocca
alla romana („Spring in den Mund!“) ist eine international
bekannte Spezialität der römischen
Küche.
Zutaten
für 4-5 Personen:
500
g zarte Kalbsschnitzel ohne Sehnen
200 g roher Schinken
Natives Olivenöl extra
Salbei, Salz, Pfeffer
1 nußgroßes Stück Butter
1 Glas trockener Weißwein (je nach Belieben)
200 g roher Schinken
Natives Olivenöl extra
Salbei, Salz, Pfeffer
1 nußgroßes Stück Butter
1 Glas trockener Weißwein (je nach Belieben)
Die
Kalbsschnitzel flach klopfen. Jedes Schnitzel mit einem Blatt Salbei
und einem Blatt Schinken belegen und mit einem Zahnstocher fixieren.
Das Fleisch salzen und pfeffern, mit etwas Öl für einige Minuten
auf großer Flamme anbraten. Einen Esslöffel Wasser und eventuell
ein wenig Wein zugeben. Sobald das Fleisch eine goldbraune Färbung
angenommen hat, wenden und aus der Pfanne nehmen. Mit einem Löffel
das übrige Öl dem Bratensud, der sich am Boden der Pfanne gebildet
hat, untermischen. Diese Bratensauce über die Kalbsschnitzel
(Saltimbocca) gießen und heiß servieren.
Buon
appetito!
07 November, 2013
Salsiccia Paesanella- Paesanella Wurst
(www.romaincampagna.it)
Diese Sorte gelagerter Wurst hat ihren Namen von der, für die „dörflichen“ Wurstwaren typischen, mittleren Grobheitsstufe des Schweinemetts. Für die Herstellung wird ausnahmslos Schweinefleisch höchster Qualität verwendet: Das Fleisch aus dem Schulter- und Nackenstück, das vollständig von Knorpeln, Sehnen und kleinen Fetteinsickerungen befreit wird.
Das Schweinebrät wird stufenweise mit wilden Fenchelsamen gewürzt und in Schweinenaturdärme gestopft. Die Würste werden dann den Temperaturverhältnissen, den Feuchtigkeitskonditionen und den Trocknungsräumlichkeiten entsprechend, mindestens 15 bis 20 Tage bzw. maximal 30 bis 40 Tage lang getrocknet. Häufig wird der Trocknungsprozess mit Hilfe von Kaminwärme in Gang gesetzt.
Die Wurstware wird in der charakteristischen Hufeisenform präsentiert und zeichnet sich durch einen leicht scharfen Geschmack sowie einen mittelintensivem Duft aus.
Diese Sorte gelagerter Wurst hat ihren Namen von der, für die „dörflichen“ Wurstwaren typischen, mittleren Grobheitsstufe des Schweinemetts. Für die Herstellung wird ausnahmslos Schweinefleisch höchster Qualität verwendet: Das Fleisch aus dem Schulter- und Nackenstück, das vollständig von Knorpeln, Sehnen und kleinen Fetteinsickerungen befreit wird.
Das Schweinebrät wird stufenweise mit wilden Fenchelsamen gewürzt und in Schweinenaturdärme gestopft. Die Würste werden dann den Temperaturverhältnissen, den Feuchtigkeitskonditionen und den Trocknungsräumlichkeiten entsprechend, mindestens 15 bis 20 Tage bzw. maximal 30 bis 40 Tage lang getrocknet. Häufig wird der Trocknungsprozess mit Hilfe von Kaminwärme in Gang gesetzt.
Die Wurstware wird in der charakteristischen Hufeisenform präsentiert und zeichnet sich durch einen leicht scharfen Geschmack sowie einen mittelintensivem Duft aus.
24 October, 2013
Die VIA PRENESTINA Durch die Berge, an der südlichen Grenze
ALLE
WEGE FÜHREN NACH ROM—11. Teil---
Die
VIA
PRENESTINA
Durch
die Berge, an der südlichen Grenze
(www.tesorintornoroma.it)
Die
antike Via
Praenestina verband
bereits in protohistorischer Epoche das Tibertal mit dem Hinterland
des östlichen Latium. Nach dem unteren Tal des Flusses Aniene führte
die Straße steil auf die Monti Prenestini bis nach Praeneste (das
heutige Palestrina). Während der römischen Königszeit verlief die
antike Straße durch die Porta
Exquilina.
Der erste Streckenabschnitt, die sogenannte Via
Gabina,
führte bis zur Stadt Gabii. Nach der Aurelianischen Mauer (275 n.
Chr.) durchquerte die Straße die Porta Maggiore.
An der modernen Via Prenestina findet man heute die Überreste diverser antiker Monumente, darunter das Grabmahl Torrione Prenestino (1. Jh. v. Chr.), das Grabmahl Colombario di Largo Preneste (2. Jh. n. Chr.), die Villa Gordiani, die Residenz von Kaiser Gordian III. (225-244 n. Chr.), und die berühmte protohistorische Nekropole Osteria dell'Osa.
20 October, 2013
Maronen aus Segni
(www.romaincampagna.it)
Die
Marone aus Segni (Castanea sativa), zur Familie der Fagaceae
gehörend, wächst in der Region der Monti Lepini.
Die Bedeutung dieser Frucht für die Ortschaft Segni kann man an dem aufwändig organisierten traditionellen Dorffest, der „Sagra del Marrone“, das jedes Jahr Mitte Oktober stattfindet, erkennen: Ein mittelalterlicher Palio wird nachgebaut. Vor dieser Kulisse werden zahlreiche Maronen-Gerichte angeboten, angefangen bei den primi piatti mit Maronenmehl, bis zu den secondi: Fleischgerichte, die mit Maronen verfeinert werden, und anschließend – nicht zu vergessen – die zahlreichen Süßspeisen aus Kastanien.
Bei der Kastanie aus Segni handelt es sich um eine große, fast viereckige, Frucht. Die braun-rote Schale glänzt und ist in unterschiedlich gefärbten Streifen gemasert. Das Fruchtfleisch ist cremefarben, fest und knackig, und wird beim Kochen mehlig und samtig.
Die Maronen sind reich an Stärke. Ihre rötliche Haut ist leicht von der Frucht zu lösen. Die Segni-Maronen duften holzig und erdig. Beim Verzehr bewahren sie ein intensives und süßes Aroma, mit leicht bitterem Grundgeschmack.
Man kann die Kastanien frisch, trocken, geröstet, gekocht oder kandiert essen. Außerdem werden Cremes, Süßspeisen (vor allem Marron glacé) sowie Maronenmehl aus den Früchten zubereitet.
Die Bedeutung dieser Frucht für die Ortschaft Segni kann man an dem aufwändig organisierten traditionellen Dorffest, der „Sagra del Marrone“, das jedes Jahr Mitte Oktober stattfindet, erkennen: Ein mittelalterlicher Palio wird nachgebaut. Vor dieser Kulisse werden zahlreiche Maronen-Gerichte angeboten, angefangen bei den primi piatti mit Maronenmehl, bis zu den secondi: Fleischgerichte, die mit Maronen verfeinert werden, und anschließend – nicht zu vergessen – die zahlreichen Süßspeisen aus Kastanien.
Bei der Kastanie aus Segni handelt es sich um eine große, fast viereckige, Frucht. Die braun-rote Schale glänzt und ist in unterschiedlich gefärbten Streifen gemasert. Das Fruchtfleisch ist cremefarben, fest und knackig, und wird beim Kochen mehlig und samtig.
Die Maronen sind reich an Stärke. Ihre rötliche Haut ist leicht von der Frucht zu lösen. Die Segni-Maronen duften holzig und erdig. Beim Verzehr bewahren sie ein intensives und süßes Aroma, mit leicht bitterem Grundgeschmack.
Man kann die Kastanien frisch, trocken, geröstet, gekocht oder kandiert essen. Außerdem werden Cremes, Süßspeisen (vor allem Marron glacé) sowie Maronenmehl aus den Früchten zubereitet.
14 October, 2013
Carciofi alla romana (Artischocken nach römischer Art)
(www.romaincampagna.it)
Zutaten:
8
Artischocken
1/2 Glas trockener Weißwein
1 Esslöffel Petersilie
8 Esslöffel natives Olivenöl extra
1 Knoblauchzehe
Römische Minze
Salz
1/2 Glas trockener Weißwein
1 Esslöffel Petersilie
8 Esslöffel natives Olivenöl extra
1 Knoblauchzehe
Römische Minze
Salz
Zubereitung:
Die
Artischocken putzen und die äußeren, härteren Blätter entfernen.
Die Artischockenstiele abschneiden, wobei ein kleiner Teil davon am
Blütenkopf bleiben sollte. Die Artischocken danach kurz in Wasser
mit Zitronensaft legen. Die Petersilie, die Minze und den Knoblauch
klein hacken, mit Salz würzen. Damit die geöffneten Artischocken
vorsichtig füllen. Diese mit dem Kopf nach unten in eine feuerfeste
Form stellen. Über die Artischocken Öl und Wasser gießen. Im
Backofen bei 200° C eine Stunde garen, bis fast die ganze
Flüssigkeit verdunstet ist.
10 October, 2013
Die VIA SEVERIANA Zwischen Dünen und Pinienwald
ALLE
WEGE FÜHREN NACH ROM—10. Teil---
Die
VIA
SEVERIANA
Zwischen
Dünen und Pinienwald
(www.tesorintornoroma.it)
Die
Via Severiana wurde im Jahr 198 n. Chr. unter Kaiser Septimius
Severus als Verbindungsstraße zwischen Ostia und Terracina gebaut.
In Ostia, in der Gräberstadt Isola Sacra, im Pinienwald von Castel
Fusano sowie in der Nähe der Villa, die wahrscheinlich Plinius dem
Jüngeren gehörte, sind diverse Streckenabschnitte der Struktur
erhalten. Angezogen von der herrlichen Küstenlandschaft, ließen
sich hier illustre Persönlichkeiten ab der Zeit der späten Republik
luxuriöse Villen errichten, darunter der Redner Quintus Hortensius
Hortalus, Cicero und selbst Kaiser Augustus. Plinius berichtet, dass
dieser Abschnitt der Via Severiana auf Grund der hier liegenden
Ortschaft Vicus
Augustanus Laurentinum und
zahlreicher Villae
einer
Stadt glich.
07 October, 2013
PASTA E CECI (Pasta und Kichererbsen)
(www.romaincampagna.it)
Zutaten
200
g Pasta (Cannolicchi)
250 g Kichererbsen
100 g Tomatenfruchtfleisch, gewürfelt
2 Sardellen
2 Knoblauchzehen
1 Zweig Rosmarin
10 ml Natives Olivenöl extra
Salz
Pfeffer, schwarz, gemahlen
250 g Kichererbsen
100 g Tomatenfruchtfleisch, gewürfelt
2 Sardellen
2 Knoblauchzehen
1 Zweig Rosmarin
10 ml Natives Olivenöl extra
Salz
Pfeffer, schwarz, gemahlen
Zubereitung
Die
Kichererbsen (nach einer Einweichzeit von mindestens 12 Stunden) im
leicht gesalzenen und mit Rosmarin und Knoblauch versetzten Wasser
kochen. Die Sardellen zusammen mit Pfeffer und den Tomatenwürfeln
anbraten. Kurz bevor die Kichererbsen gar sind, den Knoblauch und den
Rosmarin entfernen und die Tomatensauce untermischen, einige Minuten
eindicken lassen. Die Cannolicchi zugeben und kochen lassen, bis die
Pasta „al dente“ ist. Die „Pasta e Ceci“ mit einer Prise
Pfeffer servieren.
20 September, 2013
Zucchina romanesca (Römische Zucchini)
Diese
besondere Zucchinisorte unterscheidet sich von anderen Arten durch
ihre typische, ein wenig gekrümmte Form, eine besonders raue
Oberfläche, ein kräftigesces Grün und durch einen ausgeprägten,
leicht bitteren Geschmack.
In der Küche werden auch die Zucchiniblüten verwendet, die unter dem Namen “fiori di zucca” (“Kürbisblüten”) bekannt sind. In der römischen Kochtradition werden die Zucchiniblüten mit einem Gemisch aus Mozzarella und Sardellen gefüllt und frittiert.
In der Küche werden auch die Zucchiniblüten verwendet, die unter dem Namen “fiori di zucca” (“Kürbisblüten”) bekannt sind. In der römischen Kochtradition werden die Zucchiniblüten mit einem Gemisch aus Mozzarella und Sardellen gefüllt und frittiert.
18 September, 2013
Die VIA ARDEATINA Die Straße der Anfänge Roms
ALLE
WEGE FÜHREN NACH ROM—10. Teil---
Die
VIA
ARDEATINA
Die
Straße der Anfänge Roms
(www.tesorintornoroma.it)
Sie
ist die älteste Straße (7.-6. Jh. v. Chr.), die von Rom in die
südlichen Regionen am Tyrrhenischen Meer führten, und verlief durch
die Ebene zwischen der Küste und den Albaner Bergen zu den Gebieten
der antiken Städte Lavinium,Ardea, Pometia und Castrum
Inui.
Benannt ist sie nach der latinischen Stadt Ardea, der antiken
Hauptstadt der Rutuler. Als Verkehrsachse zwischen Rom und den
latinischen Zentren im südlichen Latium hatte sie eine große
Bedeutung. Im 5. und 4. Jahrhundert v. Chr. spielte sie als
alternative Transportstraße zum Tiber eine große Rolle, vor allem
für den Transport von Getreide in die Hauptstadt. Während der
mittleren und späten Kaiserzeit entstanden entlang der Straße
bedeutende Katakomben (Domitilla und S. Callisto). Seit dem dem
Mittelalter diente sie als Pilgerstraße in Richtung Rom.
17 September, 2013
PASTA E FAGIOLI (Pasta und Bohnen)
(www.romaincampagna.it)
Zutaten
400
g getrocknete, Bohnen
300 g Pasta (Cannolicchi)
5 oder 6 geschälte kleine Tomaten
2 Kartoffeln
Stangensellerie, Zwiebel, Gelbe Rübe
100 ml lieblicher Weißwein
30 g Speckschwarte
Olivenöl, Salz, Pfeffer
300 g Pasta (Cannolicchi)
5 oder 6 geschälte kleine Tomaten
2 Kartoffeln
Stangensellerie, Zwiebel, Gelbe Rübe
100 ml lieblicher Weißwein
30 g Speckschwarte
Olivenöl, Salz, Pfeffer
Zubereitung
In
einer Kasserolle die Speckschwarte zusammen mit der Zwiebel in ein
wenig Öl anbraten. Das Tomatenfruchtfleisch, den Stangensellerie,
die Karotte, die Kartoffeln und den Wein hinzufügen. Gut vermischen,
mit Salz und Pfeffer abschmecken, die vorher in 1 ½ Liter Wasser
gekochten Bohnen beigeben; mit ein wenig Wasser verdünnen und ca.
eine halbe Stunde kochen lassen. Die Pasta hinzufügen. Die „Pasta
e fagioli” sollte am Schluss dickflüssig sein.
16 September, 2013
Wein DOCG Cesanese del Piglio
Dieser
Rotwein wird entweder in der trockenen oder in der herben Variante
angeboten. Teilweise werden auch vollmundige, süße, prickelnde
Sorten oder Schaumweine produziert.
Der Wein ist rubinrot, durch längere Lagerung wird er leicht granatrot. Sein Aroma ist sehr zart und charakteristisch für seine Hauptrebensorte. Dieser Wein hat einen zarten, leicht bitteren Geschmack.
Der Alkoholgehalt liegt bei einem Minimum von 12 %.
Der Wein ist rubinrot, durch längere Lagerung wird er leicht granatrot. Sein Aroma ist sehr zart und charakteristisch für seine Hauptrebensorte. Dieser Wein hat einen zarten, leicht bitteren Geschmack.
Der Alkoholgehalt liegt bei einem Minimum von 12 %.
Zur Herstellung des Weines werden folgende Rebsorten verwendet: Cesanese di Affile und Cesanese comune, aber es können auch die Trauben anderer Sorten, wie zum Beispiel Sangiovese, Montepulciano, Barbera, Trebbiano toscano oder Bombino bianco zugesetzt werden.Die Anbaugebiete dieses Weines liegen in den Gemeinden Piglio, Serrone, Acuto, Anagni und Paliano.
Der Wein „Cesanese del Piglio“ hat das Prädikat „Italienischer Qualitätswein aus einem bestimmten kontrollierten Weinbaugebiet“ durch den DPR (Decreto del Presidente della Repubblica = Verordnung des Präsidenten der italienischen Republik) am 29. Mai 1973 erhalten. DOCG steht für Denominazione di Origine Controllata e Garantita. Die DOCG-Weine stehen bei den Qualitätsstufen über den DOC-Weinen und bilden die oberste Qualitätsstufe.
13 September, 2013
Haselnuss aus Labico
(www.romaincampagna.it)
Der
Anbau der Haselnuss in der Region Latium teil sich auf zwei Provinzen
auf: Rom und Latina; besonders intensiv wird sie in der Gemeinde
Labico produziert.
Die hohe Qualität dieser Sorte, die in der
ganzen Region bekannt ist, wird den besonders guten Klima- und
Bodenbedingungen (es handelt sich hier um den besonders fruchtbaren
vulkanischen Boden) zugeschrieben.
Die erste Produktbezeichnung „Haselnuss aus Labico“ führt zurück ins Jahr 1608: Erwähnt wurde die Haselnuss in der Verfassung von Castello di Lugnano (so der alte Name der Gemeinde), dessen Park voll mit Haselnusssträuchern war.
Die Ernte erfolgt jedes Jahr von Ende August bis Ende September. Vor dem Verkauf werden die Haselnüsse an der Sonne getrocknet.
Die erste Produktbezeichnung „Haselnuss aus Labico“ führt zurück ins Jahr 1608: Erwähnt wurde die Haselnuss in der Verfassung von Castello di Lugnano (so der alte Name der Gemeinde), dessen Park voll mit Haselnusssträuchern war.
Die Ernte erfolgt jedes Jahr von Ende August bis Ende September. Vor dem Verkauf werden die Haselnüsse an der Sonne getrocknet.
12 September, 2013
Die VIA LATINA Durch Hügel, Wälder und Burgen
ALLE
WEGE FÜHREN NACH ROM—9. Teil---
Die
VIA
LATINA
Durch
Hügel, Wälder und Burgen
(www.tesorintornoroma.it)
Die
Via Latina verlief auf einem sehr alten, bereits in der vorrömischen
Zeit bestehenden Weg zwischen dem Latium und Kampanien, entlang dem
natürlichen Verlauf einer Linie, die die Täler des Sacco und des
Liri voneinander trennt, und durch die Monti Lepini, die Monti Ausoni
und die Monti Aurunci führte. Ab dem 8. Jahrhundert v. Chr. hatte
diese Straße dann auch eine wachsende Bedeutung als Handelsstraße.
Erst gegen Ende des 6. Jahrhunderts schwand die Präsenz der
Etrusker, unter dem Druck der italischen Völker und durch das Ende
der etruskischen Seeübermacht, im südlichen Latium und Kampanien
nach und nach. Roms Bedeutung im Latium wuchs im Laufe des 6. und 5.
Jahrhunderts v. Chr. Damals führte die Via Latina durch die Porta
Capena aus der Stadt heraus. Nach der Unterwerfung der italischen
Volksstämme übernahm Rom die Kontrolle der Verkehrsstraße, die in
Folge dessen bis nach Ad
Bivium, Anagnia(Anagni), Ferentinum (Ferentino),
in das volskische Frusino (Frosinone)
und zu den neuen latinischen Kolonien Fregellae(328
v. Chr.), Interamna
Lirenas (312
v. Chr.) und Cales (334
v. Chr.) führte. Zu Beginn des 3. Jahrhunderts v. Chr. wurde die Via
Latina im Laufe der Romanisierung Kampaniens bis nach Cassino und
Capua ausgebaut. Neben der Via Appia war die Via Latina als
Verkehrsachse der Römer von grundlegender Bedeutung, da sie die
Stadt mit den Handelshäfen in Brindisi an der Adriaküste und
Pozzuoli am Tyrrhenischen Meer verband, wo die Waren aus dem Orient
und aus Sizilien angelandet wurden.
Während der Kaiserzeit war die Via Latina mit Pflastersteinen aus Vulkangestein gepflastert, ihre Breite betrug, einschließlich der Gehwege, circa 10 Meter. Sie war gesäumt von Pferdewechselstationen (mutationes) mit Gasthäusern, Ställen und Schlafgelegenheiten. Nach dem Bau der Aurelianischen Mauer (275 n. Chr.) wurde das Stadttor Porta Latina nach ihr benannt. Dieses Stadttor wurde zwar im Mittelalter umfassend umgebaut, ist aber heute noch erhalten.
Während der Kaiserzeit war die Via Latina mit Pflastersteinen aus Vulkangestein gepflastert, ihre Breite betrug, einschließlich der Gehwege, circa 10 Meter. Sie war gesäumt von Pferdewechselstationen (mutationes) mit Gasthäusern, Ställen und Schlafgelegenheiten. Nach dem Bau der Aurelianischen Mauer (275 n. Chr.) wurde das Stadttor Porta Latina nach ihr benannt. Dieses Stadttor wurde zwar im Mittelalter umfassend umgebaut, ist aber heute noch erhalten.
09 September, 2013
Pizza bianca di Roma (Pizzabrot aus Rom)
Die
“Pizza bianca di Roma” entstand, als die antiken Bäcker von Rom
nach einer geeigneten Methode suchten, die richtige Temperatur für
den Brotbackofen zu bestimmen. Sie waren auf der Suche nach einer
schnellen, genauen und nicht teuren Möglichkeit. Sie dachten an
einen Teig, den man ohne Backformen in den Ofen legte und mit dessen
Hilfe man feststellen konnte, ob der Ofen die richtige Temperatur zum
Brot-Backen erreicht hatte.
Den Teig, den die Bäcker zu diesem Zweck erfanden und der aus Mehl, Wasser, Salz, Malz, Bierhefe und Öl hergestellt wurde, kennt man heute unter dem Namen „Pizza Bianca di Roma“.
Vor kurzem wurde das Gütezeichen (IGP) für die „Pizza bianca di Roma“ beantragt.
Den Teig, den die Bäcker zu diesem Zweck erfanden und der aus Mehl, Wasser, Salz, Malz, Bierhefe und Öl hergestellt wurde, kennt man heute unter dem Namen „Pizza Bianca di Roma“.
Vor kurzem wurde das Gütezeichen (IGP) für die „Pizza bianca di Roma“ beantragt.
06 September, 2013
Supplì (al Telefono)
Typische
Reiskroketten aus Rom. Wenn man das Gericht heiß serviert, zieht die
Mozzarellafüllung in langen Fäden wie „Telefonleitungen".
Zutaten
(für 6-8 Supplì)
200
g. Reis für Risotto
150 g. Passierte Tomaten
80 g. Hackfleisch
1/2 Glas Wein
Salz
Pfeffer
1 mozzarella
Semmelbrösel
Öl zum Frittieren
Brühe bzw. Wasser
2 Eier
150 g. Passierte Tomaten
80 g. Hackfleisch
1/2 Glas Wein
Salz
Pfeffer
1 mozzarella
Semmelbrösel
Öl zum Frittieren
Brühe bzw. Wasser
2 Eier
Zubereitung
1. Die
Tomatensoße mit dem Hackfleisch und Wein (Ragù) vorbereiten.
2. Den
Reis in der Tomatensoße kochen (Die Soße muss regelmäßig mit
Brühe bzw. warmem Wasser verdünnt werden). Salz und Pfeffer
einfügen.
3. Alles
unter einem Deckel ziehen lassen, bis der Reis fertig ist.
4. In
einer anderen Schüssel die Eier schlagen.
5. Die
Mozzarella in Würfel schneiden.
6. Die
abgekühlte Reismischung mit nassen Händen zu eigroßen Kugeln
formen.
7. Einige
Würfel Mozzarella in die Mitte jeder Kugel drücken und wieder
schließen.
8. Kugeln einzeln in geschlagenen Eiern und dann in Semmelbrösel wälzen und mindestens 1 Stunde in den Kühlschrank stellen, damit sie fest werden.
8. Kugeln einzeln in geschlagenen Eiern und dann in Semmelbrösel wälzen und mindestens 1 Stunde in den Kühlschrank stellen, damit sie fest werden.
9. Öl
in einer tiefen Pfanne erhitzen und jeweils 3-4 Kugeln (abhängig von
der Größe der Pfanne) 4-5 Minuten goldbraun frittieren.
10. Auf
Küchenpapier abtropfen lassen, heiß servieren.
Buon
Appetito!!
05 September, 2013
Die VIA PORTUENSE Die Straße der kaiserlichen Häfen
ALLE
WEGE FÜHREN NACH ROM—8. Teil---
Die
VIA PORTUENSE
Die
Straße der kaiserlichen Häfen
(www.tesorintornoroma.it)
Die
Via Portuense ist benannt nach Portus, ihrer Entstation: An diesem
Ort befanden sich die Häfen von Kaiser Claudius und Kaiser Trajan.
Sie wurde am Ende des 1. Jahrhunderts n. Chr. gebaut, um eine
schnelle Verkehrsverbindung für den Transport von Menschen und Waren
zwischen dem Meer und Rom zu garantieren. Die Strecke war kürzer als
die der Via Campana, welche nach Campus
Salinus,
also dem Areal für die Salzgewinnung, benannt war. Auf Grund ihrer
Funktion als Handelsweg entstanden natürlich an der Straße – und
da vor allem an ihrem innerstädtischen Verlauf – zahlreiche Lager
und Geschäfte. Der Niedergang von Ostia und die Aufgabe der Via
Ostiense, die am gegenüber liegenden Ufer des Tibers verlief,
machten die Straße zwischen dem Ende der Antike und dem
Frühmittelalter zu einer der wichtigsten Verkehrswege zwischen Rom
und dem Meer und zu einer der bedeutendsten Handelsstraßen für die
Versorgung der römischen Märkte.
Die Straße verließ die Aurelianische Stadtmauer an der Porta Portuensis, die während der von Papst Urban VIII. befohlenen Arbeiten für einen neuen Festungsring um Trastevere im Jahr 1643 durch das heutige Stadttor Porta Portese ersetzt wurde, und erreichte den Hafen des Kaisers Claudius. Dieser war als Alternative zum Hafen von Ostia gebaut worden, welcher langsam aber unaufhaltsam versandete. Von den Häfen des Claudius und des Trajan führten zwei Straßen die Küste entlang: eine in nördliche Richtung bis nach Fregenae (Maccarese) und Alsium (Palo), wo sie in die Via Aurelia mündete, und eine andere in südliche Richtung über Isola Sacra bis nach Ostia.
Die Straße verließ die Aurelianische Stadtmauer an der Porta Portuensis, die während der von Papst Urban VIII. befohlenen Arbeiten für einen neuen Festungsring um Trastevere im Jahr 1643 durch das heutige Stadttor Porta Portese ersetzt wurde, und erreichte den Hafen des Kaisers Claudius. Dieser war als Alternative zum Hafen von Ostia gebaut worden, welcher langsam aber unaufhaltsam versandete. Von den Häfen des Claudius und des Trajan führten zwei Straßen die Küste entlang: eine in nördliche Richtung bis nach Fregenae (Maccarese) und Alsium (Palo), wo sie in die Via Aurelia mündete, und eine andere in südliche Richtung über Isola Sacra bis nach Ostia.
04 September, 2013
Das Essen und Trinken der alten Römer 2. Teil (Trinken)
(www.romaincampagna.it)
Das
beliebteste Getränk der Römer war der Wein. Mit
ihm wurden alle Abendessen abgeschlossen und er galt als heilig.
Männer durften erst ab dem 30. Lebensjahr – mit dem Erreichen der
Volljährigkeit – Wein trinken, Frauen war er verboten. Es gab eine
Probe, die ius osculi (Recht des Kusses) genannt wurde: dem Ehemann
war es erlaubt, seine Frau auf den Mund zu küssen, um festzustellen,
ob sie Wein getrunken hatte. Die Römer kannten Rotwein (als
schwarzer Wein bezeichnet) und Weißwein, aber keinen trockenen. Die
Weine waren schwer, sauer oder bitter und
wurden in breiten, fast flachen Bechern serviert. Oft wurde er mit
warmem Wasser gemischt oder mit Schnee gekühlt, um den Alkoholgehalt
zu senken. Der Wein war fast nie klar, um ihn zu filtern wurde
ein Sieb benutzt.
Der
berühmteste Wein war der vinum mulsum.
Er wurde mit Honig gemischt und war sehr beliebt, weil er Frauen und
Männern unter 30 die Möglichkeit gab das Trinkverbot zu umgehen,
das sich nur auf puren Wein bezog.
Hoch
geschätzt waren auch gepfefferte und aromatisierte Weine: dazu
verwendete man meist Gewürze wie zum Beispiel Myrrhe, Schilf,
Binsen, Zimt und Safran. Wein wurde bis zu 15 Jahren in Amphoren mit
Kork oder Tonverschluss gelagert. Die Amphoren, die man auch für den
Transport verwendete, wurden mit Etiketten versehen, die Auskunft
über Herkunft und Produktionsdatum des Weins gaben. Dieses galt zum
Schutz der Käufer, aber auch damals gab es schon Fälschungen. Die
gealterten Weine (d.h. die, die mindestens über einen Sommer nach
der Produktion gelagert worden waren) wurden hoch geschätzt und von
den Reichen bei ihren Festessen zur Schau gestellt. Der Weinkonsum
verbreitete sich in der Kaiserzeit vor allem in den Weinanbaugebieten
sowie in den Großstädten.
Der
Durchschnittskonsum in einem Jahr lag bei 140-180 Litern pro Person –
Grund hierfür war vielleicht die Wärmezufuhr, da die Ernährung der
Römer vor allem aus Getreide und Gemüse bestand. Es gab auch
„Weinersatz“, wie die „lora“, eine Trester-Wasser-Gärung,
direkt nach der Lese, und die “posca” aus Wasser und gesäuertem
Wein (acetum). Bei
den Armen und Barbaren war dagegen der Bierkonsum verbreitet.
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